Jahresrückblick 2023: Mein „Big Shift“

von | Dez 21, 2023 | Rückblicke | 8 Kommentare

2023 gab es eine große Veränderung in meiner Selbstständigkeit. Darauf hatte ich mich schon gefreut, und doch hat es mich dann mehr gefordert, als ich erwartet hätte. In meinem Jahresrückblick 2023 erzähle ich dir davon.

Rund um die eine große gab es außerdem viele kleine Veränderungen. Manches habe ich zum ersten Mal gemacht, an anderes nach einer langen Pause wieder angeknüpft. Da waren Reisen, eine grandiose Fortbildung, Alltags-Entdeckungen und kleine Fortschritte in Sachen Selbstbewusstsein.

Mein Jahresmotto „Langsamkeit“ hat mich bei all dem begleitet. Ich habe gemerkt, dass ich eine große, treibende Unruhe in mir habe, die manchmal einfach ausgelebt werden will. Aber ich habe auch Wege gefunden, um sie zu beruhigen. Ich habe gemerkt, dass man manchmal schneller ist, wenn man sich Zeit lässt. Und dass ich Körperarbeit noch mehr liebe, als ich dachte.

Jetzt, im Dezember, ist tatsächlich ein Gefühl von Ruhe eingekehrt, und ich freue mich, dieses Gefühl und all die Erkenntnisse mit in ein neues Jahr zu nehmen.


Meine Ziele für 2023 und was daraus geworden ist

  • Workshops anbieten: Ein klares Jein. Ich habe drei Workshops übernommen, für die ich angefragt wurde, aber mit meinen eigenen, selbstorganisierten Workshops bin ich kaum vorangekommen.
  • Der allererste Sprechkunstnachmittag: Oh ja, den gab es und er war ein voller Erfolg!
  • Bewerbung als Sprecherin bei der WBH – der Westdeutschen Bibliothek der Hörmedien für blinde, seh- und lesebehinderte Menschen: Ich habe mich beworben und wurde angenommen. Mein erstes Hörbuch befindet sich auf dem Weg in den Verleih.
  • Mein Repertoire an Stimmübungen sichten und aufbereiten: Angefangen habe ich, aber die Aufgabe ist deutlich umfangreicher, als ich dachte.
  • Meeresluft schnuppern: Das habe ich reichlich gemacht!

Mein Jahresrückblick 2023

1. Trainings in der Gruppe – eine Wieder-Annäherung

2023 sollte ein Workshopjahr werden, das hatte ich mir fest vorgenommen. Tatsächlich begann das Jahr dann auch gleich mit zwei Workshop-Anfragen:

  1. „Gedichte Sprechen“ – Ein Workshop für Studierende am Germanistischen Institut, die Deutsch für das Grundschullehramt studieren. Ein lustiges Gefühl, dort, wo ich selbst noch vor ein paar Jahren studiert habe, als Dozentin zu stehen.
  2. „Souverän auf verbale Angriffe reagieren“ – der allererste Herz & Zunge Workshop! Lena und ich wurden von einer Selbsthilfegruppe eingeladen. Unsere Podcastfolge zum Thema Stammtischparolen hat die Gruppe inspiriert, und sie hatten die Idee, unsere Tipps und Strategien auf ihre eigene Situation zu übertragen.

Beide Workshops haben mir Spaß gemacht und wurden von den Teilnehmer*innen gut angenommen. Da war ich froh, denn meine letzten Workshops waren schon ein paar Jahre her. Damals fand ich es anstrengend, mit einer Gruppe zu arbeiten und fühlte mich irgendwie nicht mehr wohl dabei. Deshalb konzentrierte ich mich in den letzten Jahren ganz bewusst auf 1:1 Trainings.

Nach und nach kam dann aber doch wieder die Lust, mit Gruppen zu arbeiten. Ich glaube, dass ich inzwischen viel bewusster mit meinen Energiereserven umgehe. Das hilft mir, Workshops so zu gestalten, dass sie sowohl für die Teilnehmenden als auch für mich funktionieren.

Eigene, also ganz und gar selbst organisierte Workshops anzubieten, das habe ich 2023 nicht geschafft, obwohl ich Ideen hatte. Dafür durfte ich von April bis Oktober ein interkulturelles Jugend-Theaterensemble als Sprecherzieherin begleiten. Im Rahmen der Proben für unser Stück „Hoping for…“ habe ich viele Warm-Ups und Trainingseinheiten zum Thema Sprechen auf der Bühne gestaltet. Anfangs war ich noch ziemlich aufgeregt – schließlich war ich da in einer neuen Rolle unterwegs. Aber das ist schnell verflogen. Mein Ensemble war einfach großartig!

Vier junge Menschen und ich stehen in einem Kreis zusammen. Im Hintergrund die rostrote Wand des Gasometers in der Sonne.

Im Mai hatten wir ein Preview im Gasometer. Ein cooler Ort mit ganz eigenen Soundeffekten! Hier versammeln wir uns gerade zum Stimm-Warm-Up.

Und im Oktober haben wir unser Stück im Theater im Pumpenhaus gezeigt. Hier wurde beim Warm-Up nebenbei mit dem Licht experimentiert 😉.

Im Oktober kam dann noch ein Theaterworkshop für Jugendliche aus dem ländlichen Raum dazu. Die meisten von ihnen hatten noch nie Sprechtraining gehabt und stellten ganz andere Fragen als mein Theaterensemble. Aber auch hier fühlte ich mich wohl und genoss es, die Gruppe auf spielerische Weise ans Sprechen heranzuführen.

Tatsächlich bin ich dieses Jahr von Workshop zu Workshop entspannter geworden. Außerdem habe ich gemerkt, dass auch Thema und Kontext eine Rolle spielen: Wenn es um die Bühne geht und die Arbeit in einem künstlerischen oder theaterpädagogischen Umfeld stattfindet, bin ich extra entspannt. Ich fühle mich da einfach wohl 🙃.

So hat sich der Knoten in meinem Kopf, der sich an das Thema Gruppe drangehängt hatte, 2023 wirklich aufgelöst. Ich bin sogar den Ursachen auf die Schliche gekommen. Ein Feedback aus meiner Anfangszeit als Trainerin (so ca. 2015) spielt eine Rolle dabei. Damals war ein Teilnehmer meines Rhetoriktrainings der Meinung, ich habe zu viele „ähms“ benutzt. Die Art und Weise, wie er mir das sagte, war ziemlich bewertend. Es war mir damals nicht bewusst, aber diese Rückmeldung hat mich so sehr verunsichert, dass sie sich verselbstständigt hat. Ich fing an, mein ganzes Trainerinnen-Sein in Frage zu stellen.

Das musste ich mir neu erobern, und ich glaube, das habe ich 2023 geschafft! Deshalb bin ich im November schließlich doch noch einen Schritt in Richtung eigene (das heißt selbst organisierte) Workshops gegangen: Ich habe mir den Dreiraum, einen Co-Working-Space für Selbstständige angeschaut und ca. 10 Termine für 2024 gebucht. Das nächste Workshop-Jahr kann kommen!

Paula, grinsend, mit blauer Mütze. Im Hintergrund ein gelbes Haus.

Ich habe mir gerade den Dreiraum angeschaut und freue mich über die Entdeckung.

2. Mehr Sprechtraining als Kommunikationstraining

In meiner Selbstständigkeit gibt es zwei große Schwerpunkte:

  1. Sprechtrainings für Menschen, die Texte vortragen – auf der Bühne oder im Studio oder auch in Podcasts und Videos.
  2. Kommunikationstrainings für stille, zurückhaltende und introvertierte Menschen, die ihre Ideen auf ihre Art zum Ausdruck bringen und gehört werden wollen.

Schon im letzten Jahr zeichnete sich ab, dass die Sprechtrainings häufiger gebucht werden, und dieser Trend hat sich 2023 noch verstärkt.

So habe ich im Sprechtraining mit Kund*innen gearbeitet, die

  • Social Media Videos für ihr Unternehmen einsprechen und vorhaben, einen Podcast zu starten
  • Hörbuchsprecher*in werden wollen
  • Lesungen machen
  • Literatur lieben und Lust haben, sie nochmal neu und aktiv zu erleben

Außerdem war da natürlich das Ensemble von „Hoping for…“, auch hier habe ich mich oft mit den Spieler*innen zum Einzeltraining verabredet. Das waren dann Sprechtrainings für die Theaterbühne, die haben mir besonders viel Spaß gemacht 😊.

Paula, mit einem zufriedenen Lächeln.

Happy, auf dem Heimweg vom Sprechtraining im November 2023.

Neu war, dass wir im Rahmen des Trainings auch Sprachaufnahmen gemacht haben. So konnten wir das Sprechen am Mikrofon üben und die Aufnahme dann nochmal ganz genau analysieren. Und bei „Hoping for…“ kam ein vorproduzierter Audio-Track auf der Bühne zum Einsatz 😊.

Anfangs habe ich für die Aufnahmen noch versucht, die Räume bei den Wegebegleiter*innen, in denen ich normalerweise meine Trainings gebe, mit Decken und Matten auszupolstern, aber der Hall war nicht wegzukriegen. Inzwischen lade ich meine Kund*innen zu mir nach Hause ein. Da ist zwar nicht ganz so viel Platz, aber der Sound in meiner Studio-Ecke passt. Und für bewegungsintensive Übungen nutzen wir einfach die Termine ohne Aufnahmen.

Ein Notenständer steht in einem kleinen, improvisierten Raum: links eine Stellwand, mit orangenen Decken behängt, mittig ein Fenster mit zugezogenem Vorhang und Decken auf der Fensterbank, rechts auch ein Vorhang. Im Vordergrund ragt eine Zimmerpflanze ins Bild.

Erst so…

Ein Mikrofon inmitten eines selbst eingerichteten Homestudios: links eine Wand mit Eierpappen, in der Ecke ein Wollpullover an einem Bügel, mittig ein Bücherregal und rechts ein heller Vorhang.

…dann so!

Mein Kommunikationstraining, die SanftMut Session, wurde tatsächlich nur ein einziges Mal gebucht, von einer Kundin, die schon im letzten Jahr bei mir war. Diesmal ging es um schwierige Gesprächssituationen in ihrem beruflichen Umfeld.

Was mache ich nun mit dieser Entwicklung – setze ich voll aufs Sprechtraining oder finde ich einen Weg, auch fürs Kommunikationstraining neue Kund*innen zu bekommen? Im Moment denke ich wieder viel über mein Angebot und meine Positionierung nach, und 2024 wird sich diesbezüglich ein bisschen was verändern.

Eine Fensterscheibe, in der sich eine Person mit Teetasse spiegelt. Die Person ist draußen. Drinnen sieht man eine große Pflanze.

Eine Tasse Tee im Garten, bevor es mit dem Einzeltraining losgeht. Ich bin froh, dass ich das Format für mich entdeckt habe. Jetzt darf es sich noch besser etablieren ☺️.

3. Der Wort & Stimme Sprechkunstnachmittag

Im April 2023 habe ich eine Tradition begründet! Dem allerersten Sprechkunstnachmittag werden hoffentlich noch viele weitere folgen.

Aber was ist ein Sprechkunstnachmittag?

  • ein Geschenk an meine Kund*innen aus dem Sprechtraining (= Wort & Stimme Training)
  • eine Veranstaltung, bei der sie Texte auf der Bühne vortragen können
  • zu der sie ihre Freund*innen, Partner*innen etc. mitbringen
  • bei der das gesprochene Wort gefeiert wird, und der Mut, sich auf eine Bühne zu wagen.

Die Idee zu diesem Format kam mir durch die Einzeltrainings. Hier merkte ich, dass es einige meiner Kund*innen auf die Bühne zieht. Sie wollen zu einem Publikum sprechen, das Publikum in ihren Text einladen. Aber im Einzeltraining bin immer nur ich, eine einzige Zuhörerin…

Sie haben noch keine passende Auftrittsmöglichkeit gefunden oder trauen sich noch nicht so ganz – träumen aber von der Bühne und haben Lust, sich in dieser Richtung weiter zu entwickeln.

Mit dem Sprechkunstnachmittag möchte ich ihnen einmal im Jahr die Gelegenheit geben, sich auf einer Bühne zu erleben und auszuprobieren. Das Publikum wird von den Sprechenden persönlich eingeladen, dadurch hat jede Person, die kommt, einen persönlichen Bezug und die Atmosphäre ist sehr wohlwollend.

2023 habe ich diese Idee zum ersten Mal in die Tat umgesetzt. Drei Sprecherinnen haben sich getraut, und es wurden Texte von Rupi Kaur, Annette von Droste-Hülshoff und Karla Paul vorgetragen. Außerdem gab es ein Preview zu einer Audio-Arbeit, bei der ich die Künstlerin in einer sehr spezifischen Frage unterstützen durfte.

Für mich war das ein wirklich schönes Erlebnis. Diejenige zu sein, die ganz unterschiedliche Menschen zu einem Event zusammenbringt, ist eine eher ungewohnte Rolle für mich, aber irgendwie auch eine Sehnsucht.

2024 wird es weitergehen. Am 28. April zwischen 15 und 18 Uhr findet der nächste Sprechkunstabend statt. Schreib mir, wenn du Interesse hast, dabei zu sein – sei es sprechend oder hörend 😉.

Es geht los! Ich begrüße das Publikum.

4. Abschied vom Stadtensemble und BIG SHIFT

Im Februar 2019 habe ich das Stadtensemble Münster kennengelernt und die Produktionstleitung beim ersten großen Projekt, dem „Festival der Demokratie“ übernommen. Ab Januar 2020 war ich dann auch Projektleiterin für das Stadtensemble als Gesamtprojekt und habe noch viele weitere Veranstaltungen organisiert.

Das war eine intensive Zeit, in der ich mich meinem Team verbunden fühlte, ganz viel gelernt habe, und an meine Grenzen gekommen bin. Ich will diese Zeit und die Menschen, die ich dadurch kennengelernt habe, auf keinen Fall missen. Gleichzeitig war für mich Anfang 2023 schon klar, dass ich diese Arbeit nicht weitermachen möchte. Ich bekam zwar total schöne Rückmeldungen dazu, merkte aber auch, dass ich mich nicht wohlfühlte. Und vor allem: Ich wollte mich ganz auf MEINE Themen konzentrieren:

  • Stimme und Sprechen auf der Bühne
  • Stimme und Sprechen in anderen Bereichen ☺️
  • selbstbewusste, stimmige und respektvolle Kommunikation – ganz besonders für Introvertierte

2023 haben wir dann noch zwei kleinere und ein riesengroßes Projekt realisiert, die „Reise zum Ende vom Ende der Welt“. Das war wirklich ganz buchstäblich eine Reise! Die Zuschauer*innen konnten zwischen 3 Reiserouten durch die Stadt wählen, die sie zu Musik-, Tanz- und Theateraufführungen an ungewöhnlichen Orten führten. Ein Parkhaus war mit dabei, ein Möbelhaus, ein Waldkindergarten, ein Sternehotel, ein Floß. Per Bus oder per Rad wurde eine kleine Reisegruppe auf diesen Routen begleitet.

Mit anderen Worten: Ein ziemlich cooles, innovatives Projekt, ein Riesenaufwand für die Organisation und eine Herausforderung, die mich gereizt hat 😉.

Die Premiere war am 3. Juni 2023. Mitte Juni war die „Reise“ geschafft, und Ende Juni endete meine Tätigkeit für das Stadtensemble.

Eine Gruppe Menschen unter einem Baum. Sie schauen sich eine Performance an.

Juni 2023: Die erste Tour der „Reise zum Ende vom Ende der Welt“ ist geschafft. Das war ein magisches Gefühl, zu sehen, wie diese Reise, die wir seit Monaten in unseren Köpfen geplant hatten, Wirklichkeit wird.

Im Juli machten wir dann erstmal Urlaub, und danach kam das, was ich innerlich als meinen „Big Shift“ bezeichne. Ich bin jetzt wirklich „nur“ noch Sprecherin & Kommunikationspädagogin. Darauf hatte ich mich riesig gefreut, und so war der erste Monat danach von einem kreativen Energie- und Ideenrausch geprägt.

Doch im September merkte ich, dass mein „Shift“ nicht so funktionierte, wie ich mir das vorgestellt hatte. Die Anfragen, die ein Jahr vorher gut angelaufen waren, waren zurückgegangen. Ich konnte nur wenige Trainings geben und hatte das Gefühl, ich stecke fest.

Vielleicht hatte es damit zu tun, dass ich meine Tätigkeit für das Stadtensemble in den Monaten davor noch erweitert hatte. In unserem Team hatte jemand aufgehört, und ich entschied mich, die Aufgaben mit zu übernehmen. Dadurch blieb nur noch wenig Zeit, um mich auf die Veränderung vorzubereiten.

Nach und nach traf ich die Entscheidung, mir Hilfe zu holen. Für eine Weile konnte ich die fehlenden Einnahmen ausgleichen, aber auch Dauer würde das nicht funktionieren. Ich wollte, dass sich etwas tut und hatte keine Ahnung, wo ich ansetzen soll. Mein Business-Coach Marc-Lucas Weber kam dann einfach im richtigen Augenblick um die Ecke 😉.

Zusammen haben wir meine Positionierung nochmal ganz neu angeschaut und ich habe Gespräche mit Freund*innen und Bekannten geführt, bei denen ich eine Nähe zu meiner Zielgruppe sehe. So wollte ich herausfinden, welche Fragen und Probleme sie beim Thema Sprechen und Kommunikation bewegen. Jetzt bin ich gespannt, wie es weitergeht!

Ein aufgeklappter Laptop, in dem ich in einem Zoom-Fenster zu sehen bin.

September 2023: In den Calls mit Marc bekomme ich mir Hilfe für meine Positionierung und mein Marketing.

Auftrieb hat mir außerdem die Endprobenphase mit meinem „Hoping for…“ Ensemble gegeben. Sie war intensiv und ganz oft von diesem spontanen Gedanken begleitet: „Ich bin genau da, wo ich sein will.“

Das hat mir Halt gegeben und das Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein 🙂. Und wahrscheinlich auch Mut, denn ich habe mich Ende des Jahres für einen Auftrag beworben, den ich mir letztes Jahr noch nicht zugetraut hätte. Aber davon erzähle ich dir weiter unten.

5. Urlaub am Meer und in den Bergen

2023 war ich vier Mal am Meer, davon drei Mal mit meinem Mann auf der Nordseeinsel Borkum. Das ist unser Lieblings-Zufluchtsort, und nachdem wir 2022 nicht dort waren, wurde es jetzt wieder Zeit.

Als ich im Februar 2023 das erste Mal vor den Wellen am Südstrand stand, kamen mir plötzlich die Tränen. Ich hatte das Gefühl, nicht mit mir verbunden zu sein – das Meer bewegte etwas, dadurch wurde es mir bewusst und ich fing wieder an, mich zu spüren. Das war eine seltsame Erfahrung… aber ich bin dankbar für diesen Moment.

Am Strand: eine einzelne Wolke spiegelt sich in einem Priel.

Am Nordstrand, am Tag danach. Die Spiegelung der Wolken hat mich fasziniert.

Im März 2023 haben wir dann eine Osterferienwoche auf der Insel verbracht. Diese Zeit habe ich in wunderschöner Erinnerung: Tagsüber spazierten wir über den Strand und die Salzwiesen, und Nachmittags saßen wir gemütlich beim Tee vor unseren Laptops und schrieben – mein Mann an seinen Geschichten, ich an meinen Blogartikeln. Außerdem gab es an der Strandpromenade einen neuen Food Truck, an dem wir uns richtig guten Cappucchino holen konnten 😍.

Hohe Röhricht-Halme im Vordergrund, dahinter grüner Wiesen und ein See mit einer Ente.

Am Tüskendoor-See (dem „Zwischendurch-See“, der die Insel einst in zwei Teile trennte)…

Mein Gesicht, mit Mütze

…und beim gemeinsamen Schreiben im Café.

Im Sommer zog es uns in den Süden von Deutschland – eher ungewöhnlich für uns, und insbesondere für meinen Mann, der ein echter Seebär ist. „Berge? Wer braucht denn sowas?“ Es hat sich dann aber herausgestellt, dass er Berge ganz gerne mag 😅.

In Schweinfurt und umzu waren wir auf den Spuren meiner Vorfahren unterwegs. Wir haben das Dorf besucht, in dem meine Großeltern wohnten und meinen Onkel, meine Patentante und meine Cousine getroffen. Ein schönes und sehr gemütliches Wiedersehen war das ❤️.

Man blickt von einem sommerlichen Berghang ins Tal, wo ein kleines Dorf mit Kirche zu sehen ist.

Juli 2023 auf den Feldwegen rund um Zell. Da unten im Dorf haben meine Großeltern gewohnt.

Dann ging es weiter nach Süden. In Bayreuth trafen wir meinen anderen Onkel und seine Frau. Das war spannend, weil wir uns eigentlich noch überhaupt gar nicht kannten!

Schließlich kamen wir in Passau an. Von dort ging es über die österreichische Grenze nach Wernstein am Inn, und dann über eine kleine Fußgängerbrücke zurück nach Deutschland. Unser Ziel war Neuburg am Inn, etwa 2 km von unserem Standort entfernt. Die wollten wir mit unseren Rollkoffern zu Fuß gehen… Dass der Weg sich im Zickzack den Berg hochschlängelt, damit hatten wir nicht gerechnet 🤪. Und dann fing es auch noch zu regnen an. Hatten wir ein Glück, dass uns ein Waldarbeiter im Auto mit in den Ort nahm!

In Neuburg nahm ich dann an einem Workshop teil. Davon berichte ich im nächsten Kapitel. Mein Mann erkundete in der Zwischenzeit die Gegend und schrieb an seinem ersten Kinderbuch.

Auf der Rückreise sind wir noch einmal durch Passau spaziert.

Das mit den Bergen ist ja alles schön und gut – aber im Oktober zog es uns doch noch einmal Borkum 😉. Die Spaziergänge am Strand tun mir einfach gut, außerdem hatten wir Glück mit dem Wetter. Wir konnten die Schafe in der Borkumer Schäferei besuchen und (fast) ohne nasse Füße durch die Salzwiesen wandern. Die sind im Herbst nämlich gerne mal überflutet.

Ich stapfe mit einer Feder in der Hand durch eine rötliche Wiese.

Oktober 2023 in den Salzwiesen…

6. Präsenztraining mit Pferden

Jetzt kommen wir zu dem Workshop, für den ich die weite Reise nach Neuburg am Inn auf mich genommen habe. Er hieß „PferdeStärkenFührung“ und fand auf dem Alten Gutshof bei Elma Esrig statt.

Ich glaube, ich habe Elma über die Blogchellenges von Judith Peters kennengelernt, und ich hatte sehr schnell das Gefühl, dass ich sie unbedingt persönlich kennenlernen will. Die Themen, die sie in ihrer Arbeit zusammenbringt, sind nicht nur superwichtig für meine Arbeit, sie sprechen bei mir auch verschiedene Erfahrungen an, die ich bisher noch nicht so zusammengedacht habe.

Für die Planung der Reise (mit Zwischenstationen bei meiner Verwandtschaft) habe ich dann noch ein Jahr gebraucht, aber 2023 war es endlich soweit. Ich machte mich auf den Weg zu Elma und freute mich wahnsinnig drauf.

Über den Kurs habe ich einen ausführlichen Bericht geschrieben, den du hier nachlesen kannst. Er war großartig, und herausfordernd. Ich hätte mir noch viel mehr Zeit dort gewünscht, um das alles zu üben und zu verinnerlichen. Und ich denke noch immer über Elmas Worte und die Erfahrungen mit ihren Pferden nach.

Ein braunes Pferd und eine Frau stehen nebeneinander, die Gesichter ganz sanft aneinandergeschmiegt.

Ein Moment der Nähe mit Galeon.

Neben den konkreten Erkenntnissen war es auch sehr besonders für mich, wieder in Kontakt mit Pferden zu kommen. Elmas Art mit den Pferden zu arbeiten kommt ohne Dominanz und Machtkämpfe aus, sie beruht auf Kommunikation und respektvoller Führung.

Genau danach habe ich vor ca. 20 Jahren gesucht. Damals war ich 16 und wollte mit Franzi, meinem Haflingerwallch, auf eine andere Weise zusammenarbeiten. Ich fühlte mich aber ziemlich allein damit und habe letztlich nicht das gefunden, was ich suchte.

Hätte ich Elma bloß damals schon kennengelernt!

Kopf eines Pferdes mit langem Pony auf einer winterlichen Weide.

Franzi, im Winter 2003/04.

Paula und Andrej stehen nebeneinander, den Kopf leicht zueinander geneigt.

Andrej und ich am Ende unserer Session. Wir sind ganz beieinander.

7. Lust auf Bewegung

„Mein Körper ist weich und beweglich.“ – Das steht auf einem kleinen Zettel auf meinem Schreibtisch. Er ist letztes Jahr im Rahmen der Raunächte entstanden. Wenn du das 13-Wünsche-Ritual kennst: Das war der Zettel, der am Ende übrig blieb.

Damals hatte ich gute Gründe, diesen Wunsch zu formulieren. Über Weihnachten litt ich unter heftigen Rückenschmerzen, so heftig, dass ich phasenweise kaum aufrecht stehen konnte. Alles zog und krümmte sich zusammen.

Diese Erfahrung habe ich 2023 noch zwei weitere Male gemacht: einmal über Ostern und einmal im Sommer, als wir im Urlaub waren.

In der ersten Jahreshälfte versuchte ich es mit Osteopathie, aber Spannungen und Schmerzen machten immer nur kurze Pausen. Ein paar Tage nach der Behandlung waren sie zurück.

Das einzige, was mir ein bisschen half, war das Schwimmen. Jedes Mal hatte ich danach das Gefühl, fester und sicherer auf meinen Füßen zu stehen.

Grashalme ragen vor der Linse auf. Dahinter liegt ein Gewässer.

Der Dortmund-Ems-Kanal – hier war ich im Sommer Schwimmen und mich Abkühlen.

Aber erst im August, als wir nach unserem Urlaub wieder in Münster waren und sich mein Alltag durch den „Big Shift“ veränderte, konnte ich mich dem wirklich zuwenden. Ich hatte ein paar neue Anregungen bekommen, und merkte, dass ich so richtig Lust auf Bewegung hatte:

  • Feldenkrais Einzelstunden, später ein Kurs in der Gruppe
  • Körper-Warm-Ups bei den Proben zu „Hoping for…“
  • Spaziergänge und barfuß am Fluss herumturnen
  • Contact Improvisation
  • Aikido (mein Wiedereinstieg nach 20 Jahren Pause)
  • Fortbildung in Integrativer Körperarbeit auf der Basis der Body Mind Centering (die geht nächstes Jahr noch weiter)

Es fühlte sich ein bisschen so an, als würde ich etwas nachholen, was mir sehr, sehr lange gefehlt hatte 🙂.

Die Rückenschmerzen sind seit dem letzten Mal im Juli nicht mehr wiedergekommen. Ein Glück! Spannungen im Rücken, Nacken und in den Schultern habe ich zwar immer noch, aber ich nehme sie wahr und habe das Gefühl, dass sich ganz langsam etwas bewegt.

Und das ist doch schonmal cool!

Tiefenentspannt während der Fortbildung „Integrative Körperarbeit“ bei Regina Biermann in Münster.

8. Mein erstes Hörbuch ist fertig!

Im September 2023 habe ich bei der westdeutschen Blinden-Hörbücherei als Sprecherin angefangen. Das nehme ich mir schon vor, seit ich meinen Abschluss als Sprecherzieherin gemacht habe, 2018 war das. Jetzt habe ich endlich Nägel mit Köpfen gemacht!

Mein erstes Hörbuch einzusprechen, war ein intensiver und spannender Prozess. Denn auch wenn ich eine Ausbildung für das Sprechen habe, habe ich noch nie so ein umfangreiches Sprechprojekt abgeschlossen.

Auch die Aufnahmesituation im Selbstfahrer-Studio war Anfangs ungewohnt. Denn damit die Hörer*innen sich angesprochen fühlen, muss ich beim Sprechen präsent und mit ihnen im Kontakt sein. Ohne, dass sie da sind. Dafür habe ich nach und nach meine Methode gefunden.

Jetzt komme ich immer mehr in den Flow und genieße es, dass ich so selbstbestimmt aufnehmen kann. Mein zweites Buch habe ich schon ausgewählt und angefangen, es ist ein englischer Krimi aus den 50ern. Ich freue mich drauf, im Januar damit weiterzumachen!

So sieht mein Arbeitsplatz in der Hörbücherei aus.

Ein großer See, von herbstlich braunen Bäumen gesäumt. Am blauen Himmel sind zur ein paar fluffige Wolken.

Der Weg dorthin ist zwar weit, aber wunderschön.

9. Mein Bühnen-Jahr

Die Bühne stand in diesem Jahr nicht ganz so im Mittelpunkt – zumindest nicht in der Form, dass ich selber drauf stand. Das hat mir ein bisschen gefehlt, besonders im zweiten Halbjahr. Die aktive, künstlerische Arbeit mit Körper, Stimme und Text macht mir wahnsinnig Spaß, und ich brauche sie auch als Sprechtrainerin, um die Dinge, die ich lehre, zu leben, zu fühlen und Neues auszuprobieren.

Also schicke ich es hiermit raus: Ich will 2024 vor Publikum sprechen, lesen und spielen!

Und das war mein Bühnen-Jahr 2023:

Eine Gruppe Menschen in einem Gerichtssaal.

Januar 2023: „Die Ermittlung“. Mit dem Stadtensemble im Landgericht Münster.

Ein verschwommenes Foto: 5 Personen rennen auf die Kamera zu.

Februar 2023: „Im Strom“. Mit Theater en face im Kulturgut Haus Nottbeck und in der Studiobühne Münster.

Mai 2023: „Repeating Warhol“. Mit Theater en face und der Band Holly´s Cat im Theater Münster und in der Studiobühne.

Ich sitze in einem Zimmer mit alten Möbeln und lese aus einem Buch vor.

Juni 2023: „Annette, Querkus und die wilden Worte“. Kinderbuchlesung mit der Illustratorin Sara-Christin Richter im Rüschhaus. Eine Veranstaltung der Droste-Gesellschaft.

Gruppenfoto: Vier Personen stehen nebeneeinander und lächeln in die Kamera.

Im November 2023 durfte ich bei einer Lesung des Vereins Afrikanische Perspektiven eine Geschichte der Sudanesischen Autorin Stella Gaitano vorlesen. Von links: Dr. Rita Schäfer, Stella Gaitano, Omer Othman und ich.


Meine 3 liebsten eigenen Podcastfolgen & Blogartikel des Jahres

Herz & Zunge Podcast

Herz und Zunge ist der Podcast, den ich zusammen mit Lena Bodenstedt mache. Einmal im Monat sprechen wir über Kommunikation – geben Impulse zur Reflexion, teilen unsere Erfahrungen und zeigen Übungen und Tipps, die immer viel Raum lassen, um deinen eigenen Stil zu finden.

Meine drei Lieblings-Herz-und-Zunge-Podcastfolgen waren dieses Jahr:

  • #016 Geschlechterrollen in der Kommunikation. Lena und ich nähern uns einem großen Thema: Wie beeinflussen soziale Regeln und Hierarchien rund um das Thema „Gender“ unsere Kommunikation? Und wie können wir damit umgehen?
  • #015 Wirklich zuhören. Oft genug geht es bei uns um das Sprechen. Hier haben wir eine ganze Folge dem Zuhören gewidmet: Wann hören wir „wirklich“ zu, was macht das mit unseren Gesprächen und wie können wir es noch mehr üben?
  • #014 Hassliebe Small Talk. Small Talk kann ganz schön stressig sein – aber auch hilfreich, aufregend und verbindend. Hier denken wir darüber nach, wie wir ihn bewusst entspannter gestalten können.
Im oberen Bereich ist eine Zeichnung von zwei Frauen. Die rechte streckt die Zunge heraus, die Linke schielt zu ihr rüber. Im unteren bereich steht der Text:

Unser Podcast-Cover für die dritte Staffel.

Blogartikel

Und jetzt zu meinen liebsten eigenen Blogartikeln. Da fällt mir die Auswahl immer besonders schwer, weswegen ich dir, wie im letzten Jahr, wieder 3+1 Artikel vorstelle😉.

Und dann gibt es da noch den Gastartikel von Mim Gaisser, der im November bei mir auf dem Blog erschienen ist:

  • Von schüchtern zu stark: Wie Bloggen mir half, mutig zu sein. Mim schreibt darin über ihren Weg als Bloggerin und wie das Schreiben ihr half, für sich einzustehen. Was sie dabei gelernt hat, hilft ihr nicht nur in der Online-Welt, sondern auch bei der Kommunikation im Alltag. Sowohl im Schreiben als auch im Sprechen 😊.

Mims Perspektive auf die Verbindung zwischen Schreiben und Sprechen finde ich super spannend.

Ich freue mich sehr, dass unsere Freundschaft 2023 auch auf unseren Blogs Ausdruck findet. Ja, auf beiden! Denn im Oktober ist auf Mims Blog still & sensibel ein Interview mit mir erschienen.


Mein Jahr 2023 in Zahlen

  • 1:1 Trainings gegeben: 39
  • Workshops gegeben: 3
  • Bühnenauftritte gehabt: 7
  • Hörbücher eingesprochen: 1
  • Kulturveranstaltungen organisiert: 3
  • Podcastfolgen veröffentlicht: 8
  • Blogartikel veröffentlich: 39
  • Besucher*innen auf meiner Website: 1480
  • Seitenaufrufe: 3991
  • Newsletter-Abonnent*innen: 32
  • Instagram-Follower*innen: 614
  • Linked-In-Kontakte: 61

So sieht meine Startseite am 10. Dezember 2023 aus. Im Vergleich zum letzten Jahr hat sich einiges getan – neben der neuen Navigationsstruktur, haben meine Blogartikel ihren Platz auf der Startseite bekommen und laden zum Weiterlesen ein.

Das ist mein Instagram-Profil am 10. Dezember 23. Beim Jahresrückblick entstehen auch visuell immer neue Ideen und Impulse. Diesmal sind es die blauen Balken, letztes Jahr waren es die Schachbrett-Kacheln (zu sehen in meinem Jahresrückblick 2022).


Was 2023 sonst noch los war

Ich stehe in einem Raum mit Sesseln und Tischen und schaue in die Kamera.

Ich habe ein Barcamp organisiert (das Zukunftscamp des Stadtensembles in Münster).

Und an einem Barcamp teilgenommen (dem SpreWiCamp in Warnemünde an der Ostsee). Das war sehr coole Austausch- und Netzwerkveranstaltung für Sprechwissenschaftler*innen.

Ich habe viele Spaziergänge gemacht und meine Lieblingsorte in Münster in verschiedenen Jahreszeiten und Wetterlagen dokumentiert.

Meine Füße auf einem Baumstamm im Fluss.

Dabei habe ich sogar eine kleine Barfußstrecke entdeckt.

Ein Pappkarton voller Orangen, von oben fotografiert.

Eine ganze Kiste Orangen habe ich aufgegessen.

Und meine Freude am Fotografieren wiederentdeckt.

Mit meiner Freundin aus Dresden habe ich Burg Hülshoff und den Lyrikweg besucht.

Ein Mann sitzt auf einem Stuhl und spricht. Drumherum ist das Publikum nur aus Schatten und Spiegelungen zu erahnen.

Und meinen Mann habe ich bei Lesungen und Poetry Slams begleitet und seine Texte Korrektur gelesen.

Lena und ich haben eine Podcaststaffel beendet und eine neue angefangen. Was der Brotkorb damit zu tun hat, erfährst du, wenn du in die neuen Folgen reinhörst. Ab November 2023 kommt er zum Einsatz 😎.

Gelbe Herbstblätter auf gepflastertem Boden und ein paar Füße.

Ich habe eine Woche lang mit meiner Blickrichtung experimentiert und spannende Sachen herausgefunden.

Ich habe meine Erkältungs-Strähne aus 2022 überwunden!

Und mich über den Herbst und den Winter gefreut.


Meine Ziele für 2024

Meine Ziele sind noch nicht ganz fertig, habe ich das Gefühl. Dies ist erstmal ein Ausgangspunkt.

  1. Meine Selbstständigkeit finanziell ins Gleichgewicht bringen, sodass ich weitermachen und entspannt davon leben kann.
  2. Eigene Workshops durchführen – die Termine stehen, im neuen Jahr geht es mit der Planung und Werbung los.
  3. Zwei weitere Hörbücher einsprechen.
  4. Professionelle Sprecherinnen-Demos erstellen, eine Sprechvita schreiben und mich in Sprecherkarteien eintragen lassen.
  5. Mich in den Bereichen Stimme und Sprechkunst fortbilden (z. B. Linklater, Gestisches Sprechen, Vasiljev).
  6. Meinen Führerschein machen.
  7. Im Meer schwimmen.
  8. Etwas Neues ausprobieren, das spielerisch, bewegt und kreativ ist und mir Freude bringt. Vielleicht konfrontiere ich endlich meine Angst vor dem Singen? Mal gucken – ich habe da so ein paar Ideen 😇.
  9. Mein Motto für 2024 ist „Spielerische Lockerheit“.

8 Kommentare

  1. Susanne Ramm

    Liebe Paula, beim lesen deines Jahresrückblick kam mir der Gedanke, dass wir Trainer und Coachs doch ähnliche Themen habe. Egal aus welchem Bereich wir kommen. Für mich schafft es Verbindung. Deine Erfahrungen mit deinen Workshops habe ich ähnlich erlebt. Und das Positionierungsthema beschäftigt mich ebenso. Bei deinen Schilderungen die sich um die Bühne drehen, habe ich gespürt, dass du dafür brennst. Ich konnte deine Freude richtig spüren. Auch bei deinen Rückenschmerzen habe ich gedacht, ja kenne ich auch. Ich war Jahrelang Nacken- und Kopfschmerzen geplagt. Seit ich in diesem Jahr einen alten Glaubenssatz aufgelöst habe, ist es viel besser geworden. Vielleicht will sich bei dir auch noch etwas auflösen. Ich wünsche dir für das neue Jahr viel positive Energie, zur Umsetzung deiner Pläne. Herzliche Grüße, Susanne

    Antworten
    • Paula

      Liebe Susanne,

      vielen Dank für dein Feedback! Wie spannend, dass du als Resilienztrainerin so ähnliche Erfahrungen gemacht hast. Und dass du beim Thema Bühne die Freude spüren konntest, finde ich cool. Das stimmt wirklich!

      Ich finde das total interessant, wie sehr doch die körperlichen und mentalen Themen zusammen gehen. Super, dass du für Kopf und Nacken Erleichterung gefunden hast – und ich vermute, dass die positiven Auswirkungen noch viel umfassender sind 😊 Danke dir, dass du das mi mir teilst. ❤

      Ich freue mich schon auf deinen Rückblick!

      Viele liebe Grüße
      Paula

      Antworten
  2. Anita Griebl

    Liebe Paula wow, was du alles erlebt und gestemmt hast, beeindruckend.
    Podcast, Bücherlesung, Hörbücher, Workshops usw. Du bist ja ganz schön fleißig unterwegs. Das mit den Pferden hat mich auch sehr interessiert.
    Du kannst stolz auf dich und dein Jahr sein.
    Meist erkennt man den Erfolg erst, am aufschreiben und reflektieren.

    Ich wünsche dir viel Freude, Glück und Erfolg für dein Tun und alles Gute für das neue Jahr.

    Herzliche Grüße von Anita

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    • Paula

      Liebe Anita,

      vielen Dank! Ja, mir geht es auch so, dass ich Erfolge manchmal erst im Rückblick erkenne – besonders bei den Dingen, die am Anfang des Jahres passiert sind oder sich langsam entwickelt haben.

      Ich freu mich schon darauf, deinen Jahresrückblick zu lesen. Hab ihn mir hier schon geöffnet 😊.

      Ist ja spannend, dass dich das mit den Pferden interessiert. Jetzt bin ich neugierig, hast du auch selbst einen Bezug zu Pferden? Oder sind es eher die Themen, wie Präsenz, Ganzheitlichkeit, Führung und Kontakt?

      Ich freue mich auf jeden Fall immer, von dir zu lesen und wünsche dir ein kraftvolles und wunderschönes neues Jahr!

      Alles Liebe
      Paula

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  3. Ines

    Liebe Paula, Danke für den schönen Einblick in dein Jahr. Sehr vielseitig und inspirierend.
    Ich lese auch gerne vor, seit ich Yoga unterrichte fällt mir das Sprechen vor Menschen leichter – aber da ist noch viel Luft nach oben.
    Ich wünsche dir für alle deine Projekte im neuen Jahr Erfolg und Leichtigkeit.
    Frohe Weihnachten, herzliche Grüße Ines

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    • Paula

      Liebe Ines,

      vielen Dank für deinen Kommentar! Spannend, dass du gern vorliest, wo machst du das? Auf Lesungen oder anderen Veranstaltungen? In der Familie? Oder noch ganz woanders?
      Toll, dass dir das Yoga geholfen hat! Sprechen ist eben doch was sehr ganzheitliches 😊
      Frohe Weihnachten und ein tolles neues Jahr!
      Paula

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  4. Franz Bernhard

    Liebe Paula ein schöner und intensiver Jahres Rückblick. Danke das ich daran teilhaben durfte. Ich wünsche dir und euch ruhige sinnliche Weihnachtsfeiertage, lasst es euch gut gehen und für das Jahr 2024 wünsche ich dir viel kreative Zeit, Zeit für dich und Zeit zur Erholung. Den Heiligen Abend werde ich mit meinen Töchtern Schwiegersöhne und Enkelkinder verbringen, zwischendurch mit Doro z. B am ersten Weihnachtstag und zwischen Weihnachten und Neujahr mit Doro das LWL Museum besichtigen. Dir Liebe Grüße

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    • Paula

      Lieber Franz Bernhard,

      danke für deinen Kommentar und dass du so herzlich Anteil nimmst! Ich wünsche dir wunderschöne Feiertage mit deinen Lieben und ein großartiges neues Jahr 🤗

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