So war mein Februar 2022 – Monatsrückblick

von | Mrz 6, 2023 | Rückblicke | 0 Kommentare

Im Februar war viel los: Wiederaufnahme unseres Theaterstücks „~ IM STROM“, eine neue Podcaststaffel und ein Workshop. Lauter tolle Sachen, auf die ich mich gefreut habe – aber alles in allem auch ein bisschen atemlos. War eine Herausforderung geschafft, wartete immer schon gleich die nächste. Gut, dass wir zwischendurch ein langes Wochenende an der Nordsee verbringen durften!

Wiederaufnahme von ~ IM STROM

Am 12. Februar waren wir mit unserem Theaterstück über psychische Krisen in der Literatur unterwegs. Wir haben im Kulturgut Haus Nottbeck gespielt. Dort gibt es nicht nur ein Literaturmuseum und ein Café mit riesigen Torten, sondern auch eine Bühne, die von wechselnden Künstler*innen bespielt wird – wir hörten Geschichten von durchaus bekannten Bands, die hier schon gespielt haben.

Blick durchs Fenster auf einen Hof mit Pflastersteinen, einem Brunnen und alten Gebäuden.

Der Blick vom Bühnenraum auf den Hof – mit Brunnen!

Wir kamen gegen 14 Uhr auf Haus Nottbeck an und machten uns erstmal ans Aufbauen. Der Ort ist ziemlich abgelegen, hat aber eine tolle Atmosphäre. Ich hätte mich dort gerne ausgiebig umgeschaut, aber dafür fehlte die Zeit. Der Bühnenraum war ein bisschen anders strukturiert als unser gewohnter Spielort, also gingen wir alles noch einmal durch, passten an, was hier nicht funktionierte, und suchten nach der richtigen Technik, um die Haken für unsere vier Kittel in den Vorhang zu nähen.

Am Ende wurde es ganz schön knapp. Die Vorstellung haben wir aber trotzdem genossen! Markus Janzig hat ein paar schöne Fotos gemacht, die er uns netterweise zur Verfügung stellt:

Eine Bühne, darauf zwei Personen an einem Tisch. In ihren Händen halten sie imaginäre Teetassen.

Zeitlupen-Teetrinken zu einem Text von Ernst Jandl.

Ein verschwommenes Foto: 5 Personen rennen auf die Kamera zu.

Mein Sinnbild für den Monat Februar 😉

Am 17. Februar gab es dann noch eine letzte Vorstellung in der Studiobühne in Münster. Die allerletzte! Dieses Stück habe ich wirklich gerne gespielt, also fiel mir der Abschied schwer.

Atempause auf Borkum

Vom 20./21. Februar war in Münster Karneval. Nicht so viel, wie in Köln oder Düsseldorf, aber trotzdem nicht unser Ding, deshalb sind wir dem Ganzen ausgewichen. Das verlängerte Wochenende haben wir stattdessen am Meer, auf der Nordseeinsel Borkum verbracht.

Wie nötig ich die Atempause hatte, habe ich erst gemerkt, als wir das erste Mal am Strand waren. Sonne, Wind und Meer waren erstmal ganz schön intensiv. Aber auch schön, und mit der Zeit hatte ich das Gefühl, wieder bei mir selber anzukommen.

Blick durch die Dünen auf das Meer in der Ferne. Im Vordergrund sieht man die Schatten von zwei Personen.

Die Überfahrt war ziemlich stürmisch, aber auf Borkum dann: Sonne!

Am Strand: eine einzelne Wolke spiegelt sich in einem Priel.

Die Spiegelung auf dem stillen Priel wollte ich unbedingt einfangen.

Sandhaufen am Strand. In der Ferne das Meer.

Die Borkumer nennen ihre Insel auch einfach „Sandhaufen“ 😀

Neues von Herz & Zunge, unserem Kommunikationspodcast

Den Herz und Zunge Podcast hoste ich mit meiner Freundin und Kollegin Lena Bodenstedt. Er ist im Februar in die zweite Staffel gegangen! In der neuen Folge geht es um Smalltalk – am Titel kannst Du schon erkennen, dass wir Smalltalk nicht immer nur gut finden 😉 Aber so geht es vielen anderen ja auch, deshalb haben wir die Strategien gesammelt, die es uns leichter machen. In der neuen Folge stellen wir sie Dir vor.

 
 
 
 
 
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Außerdem war im Februar unser erster Herz & Zunge Workshop. Das war eine großartige Erfahrung! Aber Moment, ich beginne von vorne 😉

Letztes Jahr im September haben wir unsere elfte Folge ausgestrahlt. Der Titel: „Wie reagiere ich auf Stammtischparolen?“ Da ging es um sehr pauschale, provozierende Aussagen, die einen oft erstmal sprachlos machen – dabei wäre es genau da so wichtig, sich zu positionieren!

Ein paar Wochen später erhielten wir eine E-Mail. Eine Frau schrieb uns, sie kenne dieses Gefühl der Sprachlosigkeit. Die Folge habe ihr sehr geholfen – auch wenn die Kommentare, die sie zu hören bekam, nicht direkt Stammtischparolen waren. Es waren eher persönliche Angriffe und Sticheleien zu einem sensiblen Thema. Sie fragte, ob wir nicht Lust hätten, das Thema in einem Workshop, mit einer Gruppe, die es schon gab, zu vertiefen.

Genau das haben wir getan! Am 22. Februar besuchten wir die Gruppe und arbeiteten gemeinsam einen Vormittag lang zum Thema „Sprachlosigkeit überwinden – souverän antworten“. Für Lena und mich war es das erste Mal, dass wir zusammen, als Co-Trainerinnen unterwegs waren. Darüber habe ich in meinem Newsletter schon ein bisschen berichtet. Die Kurzfassung ist: Wir sind alle beide begeistert, wie kompetent unsere jeweilige Co-Trainerin im Workshop aufgetreten ist 🙂 Auch, dass wir uns mit den Impulsen abwechseln und bei Planänderungen gemeinsam entscheiden konnten, hat uns gut getan. So hatten wir mehr Kapazitäten, um bei unseren Teilnehmer*innen zu sein, ihnen zuzuhören und auf ihre Wünsche einzugehen.

Nur Fotos kann ich Dir hier keine zeigen – wie manche Trainer*innen das schaffen, einen Workshop zu geben und nebenbei noch Fotos zu machen – auf dem Weg, beim Aufbauen, in der Pause – das ist mir wirklich ein Rästel 😉

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Übungen, Tipps und Denkanstöße rund um meine Lieblingsthemen:

- selbstbewusste Kommunikation -
- introvertierte Stärken -
- Stimm- und Sprechtraining -

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Was im Februar sonst noch so los war

  • Ich habe ein paar sehr schöne Wort & Stimme Trainings gegeben. Themen waren unter anderem: lebendig vorlesen, gestalten mithilfe von Pausen und Betonungen, klangvolle Stimme.
  • Im Stimmworkshop „Vocal Flow“ von Isabell Honig hat mir Isabell eine spannende Frage gestellt, über die ich hier demnächst etwas schreiben werde.
  • Bei Elma Esrig habe ich zunächst an einem Vortrag und dann an einem Beta-Kurs zum Thema Präsenz teilgenommen. Der Kurs geht in den März hinein, deshalb berichte ich Dir davon im nächsten Monatsrückblick.
  • Beim Stadtensemble haben wir ein neues Teammitglied eingearbeitet und uns auf das nächste große Projekt vorbereitet: Die Reise zum Ende vom Ende der Welt.

So lief es im Februar mit der LANGSAMKEIT

LANGSAMKEIT ist mein Motto für 2023. Die Monatsrückblicke möchte ich nutzen, um mit ihm in Kontakt zu bleiben. Bisher habe ich meine Mottos nämlich immer ganz schnell wieder vergessen. Aber dieses Mal nehme ich es mit durch mein Jahr, und frage mich immer wieder:

  • Wo bin ich im Moment schnell unterwegs, und wo langsam?
  • Was macht das mit mir?
  • Täte es mir vielleicht gut, an irgendeiner Stelle ein bisschen Tempo herauszunehmen?

Ich habe es ganz oben schon angesprochen: im Februar ist so viel passiert, dass ich von einer Herausforderung zur nächsten gesprungen bin. Dabei musste ich immer wieder blitzschnell umschalten. Eine Sache geschafft? Super, und jetzt weiter. Vorbereiten für die nächste!

Das hat im Großen und Ganzen geklappt. Aber ich habe auch gemerkt: ich konnte das alles nicht genug verdauen. Nachts lag ich oft wach, ich war angespannt und konnte manches nicht so genießen, wie ich mir das vorgestellt hatte. Ich fühlte mich atemlos – und zwar ganz konkret, in Bezug auf meinen Atem, und auch im übertragenen Sinne. Deshalb war die Atempause am Meer auch so wichtig. Ende März fahren wir noch einmal für länger hin!

Etwas ist mir aber trotzdem gelungen: die täglichen Spaziergänge waren mir Anfang Februar fast ganz entglitten. Entweder kam ich gar nicht raus, oder ich habe sie mit notwendigen Gängen verbunden – dies besorgen, das erledigen. Das fühlte sich aber ganz anders an! Jetzt gehe ich wieder häufiger „einfach so“ spazieren.

Das habe ich im Februar gebloggt

Meine besten Strategien, wenn ich aufgeregt bin. Vor meinem Workshop im Januar war ich ziemlich aufgeregt. Es war das erste Mal seit langem, dass ich wieder mit einer Gruppe gearbeitet habe. Zum Glück kenne ich meine Aufregung mittlerweile ganz gut, und weiß, was mir in solchen Momenten hilft. Das teile ich hier mit Dir.

Ich bin nicht „zu“ introvertiert – und Du auch nicht! Eine Geschichte aus der Zeit, als ich noch in einem Café gearbeitet habe. Damals hatte ich eine große Erkenntnis: Ich habe mich von dem kleinen, vorwurfsvollen Wörtchen „zu“ befreit.

Stimmübung des Monats Januar – die Froschschenkel-Übung. Meine neue Artikelreihe! Jeden Monat suche ich mir eine Stimmübung aus und stelle sie Dir vor. Die Froschschenkel-Übung ist nebenbei auch ein sehr schönes Mittel zur Entschleunigung 🙂

So war mein Januar 2023 – Monatsrückblick. Hier erzähle ich Dir von meinem ersten Workshop im Workshop-Jahr 2023, von einem kreativen Experiment und von einer Lesung, an der ich teilnehmen durfte.

Flashback: Februar 2021

Die Idee für diese Überschrift habe ich von Marita Eckmann geklaut 🙂 In ihren Monatsrückblicken schaut sie, wo sie ein Jahr vorher in diesem Monat stand. Das möchte ich auch mal ausprobieren! Los geht´s:

Die Februar-Seiten in meinem Kalender vom letzten Jahr sind ganz schön vollgestopft! Ich war da gerade in der Testphase für´s 1:1 Training. Das Format war noch neu für mich, und um auszuprobieren, ob es mir liegt, habe ich kostenlose Probetrainings angeboten. Im Februar 2022 war das allererste, eine wunderschöne Einheit zum Thema Gedichte sprechen. Da war im Grunde schon klar: 1:1 ist mein Ding!

Da liege ich auf einem gepunkteten Teppich und ein paar Zetteln und strahle.

Nach meinem allerersten 1:1 Training: happy.

Außerdem habe ich mich vor einem Jahr intensiv mit meiner Stimme beschäftigt. Ich war bei den Aufnahmen für ein Voice-Over auf Blockaden gestoßen und habe mir Hilfe gesucht: bei meiner Stimmtrainerin hier vor Ort und im Gruppenprogramm von Isabell Honig. Das hat bei mir einiges in Bewegung gebracht. Eigentlich spannend – die Stimme ist nämlich auch mein Fokusthema im ersten Quartal 2023. Aber dazu mehr im Märzrückblick 🙂

Meine Pläne für den März

Im März möchte ich meinen Sprechkunstnachmittag vorbereiten. Das ist ein kleines Projekt von mir, und ein Geschenk an meine Kund*innen vom Wort & Stimme Training. Viele von ihnen haben nämlich Lust, Texte auf der Bühne vorzutragen. Das üben sie mit mir im 1:1 Training – aber eine Bühne mit echtem Publikum macht natürlich ein ganz anderes Gefühl.

Am Sprechkunstnachmittag bringe ich sie zusammen – wir gestalten ein kleines Bühnenprogramm für unsere Freund*innen und Bekannten. Es wird sogar eine Audioinstallation geben! Der eigentliche Sprechkunstnachmittag ist zwar erst im April, aber die Vorbereitungen haben schon begonnen. Außerdem treffen wir uns im März zu einer Probe.

Übrigens: Wenn Du Dich für das Wort & Stimme Training interessierst, wäre das eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen. Schreib mir, und ich verrate Dir den Termin!

Im Stadtensemble, wo ich als Projektleiterin arbeite, wird im März eine Menge los sein – die Planung für das neue Kulturprojekt nimmt jetzt richtig Fahrt auf. Ansonsten wird der März aber etwas ruhiger. Einige wenige Wort & Stimme Trainings, Theaterproben und Familienbesuche. Und Ende März fahren wir noch einmal ans Meer 🦭

Wie war Dein Februar? Gab es ein Highlight, oder etwas an meinem Bericht, das Dir bekannt vorkommt? Schreib es mir gerne als Kommentar 🙂

Alles Liebe
Deine Paula

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