So war mein November 2022 – Monatsrückblick

von | Nov 28, 2022 | Rückblicke | 0 Kommentare

Ich muss ja sagen: ich freue mich, dass der November sich jetzt von seiner neblig-regnerischen Seite zeigt. Dieses undurchsichtige, nasse gefällt mir ganz gut. Ich finde das erfrischend. Und das Einkuscheln drinnen, mit warmen Socken, Decke und Tee macht mir dann umso mehr Spaß.

Tatsächlich hat mir der November so ein Gefühl von neuer Energie gebracht. Ich habe ein paar liebe Menschen wiedergesehen und war öfter spazieren, habe aber auch viel gearbeitet.

Interview mit Verena Sati von wominess

Im November habe ich an Verenas Interview-Reihe für leise Unternehmerinnen teilgenommen. Sie hatte mich im Oktober gefragt, ob ich teilnehmen möchte und ich habe mich riesig gefreut. Das ist nämlich das erste Mal, dass ich mit meinen Worten und Gedanken auf einem anderen Blog arscheinen darf. Aufregend!

Da es ein schriftliches Interview war, konnte ich mich in aller Ruhe hinsetzen und meine Antworten aufschreiben. Sehr angenehme für mich, und intro-freundlich 🙂 Auch sonst muss ich sagen, dass Verena den Prozess sehr frei und wertschätzend gestaltet hat. So konnte ich meine eigenen Schwerpunkte legen und mir die Fragen aussuchen, die mich besonders interessierten. Meine Geschichte noch einmal so aufzuschreiben und dabei besonders auf meine leisen, introvertierten Anteile zu achten, hat mir gut getan und auch für mich nochmal Klarheit gebracht.

Im Interview erkläre ich, wie ich insbesondere stille und zurückhaltende Menschen mit meiner Arbeit unterstütze und mit welchen Herausforderungen ich selbst konfrontiert war. Außerdem geht es um leise Stärken und darum, was meine Kund*innen und ich gemeinsam haben.

Erkenntnis: Mehrere Trainings an einem Tag sind (unerwarteterweise) eine gute Idee

Im November hatte ich insgesamt vier Wort & Stimme Trainings. Drei davon waren am selben Tag. Das hat sich zufällig ergeben, ich war erkältet und musste Termine verschieben. Bei den Nachholterminen hatte ich dann nicht mehr so viel Spielraum und war froh, überhaupt eine Übereinstimmung (Kund*in – ich – Raum) zu finden. Also ließ ich mich auf das Experiment Trainings-Tag ein.

Früher habe ich Blockseminare für Gruppen gegeben. 9-16 Uhr, und das über mehrere Tage. Mit der Zeit merkte ich aber, dass mich dieses Format extrem anstrengt. Jetzt, wo ich 1:1 Trainings gebe, achte ich sehr darauf, dass ich mich zwischen meinen Trainings erholen kann. Ich hatte die Befürchtung, dass ich wieder in die alte Erschöpfung hineinrutsche, wenn ich mir mehrere Trainings auf ein- und denselben Tag lege.

Aber als der Tag näherkam, merkte ich auch, dass ich mich darauf freute! Ich hatte alle Termine vorbereitet, war aufgeregt und neugierig und ich wusste: das wird ein Tag ohne Schreibtischarbeit. Juhu! Am Ende habe ich ihn richtig gut überstanden. Abends war ich zwar müde, aber auch überglücklich. Ich kann mir sogar vorstellen, das jetzt öfter so zu machen. Der Fokus auf die praktische Arbeit mit meinen Kund*innen hat mir gefallen, und ich konnte mich gut auf jede einzelne einstellen. Eine wichtige Erkenntnis!

So kann das aussehen, wenn ich ein 1:1 Training in Präsenz gebe.

Website-Fortschritte

Mit der Überarbeitung meiner Website habe ich im Oktober schon angefangen. Mitte November ist dann meine Angebotsseite für das Wort & Stimme Training online gegangen. Das wurde auch höchste Zeit, wo ich doch im Moment so viele davon gebe 🙂

Wort & Stimme ist ein 1:1 Sprechtraining, bei dem es schwerpunktmäßig darum geht, Texte vorzutragen. Aber manchmal entwickelt es sich auch anders. Eine Kundin kam beispielsweise zu mir, weil sie Texte aufnehmen wollte, für ein mediales Format. Und dafür wollte sie ihre Stimme noch besser kennenlernen. Inzwischen hat sie gemerkt, dass ihr die Texte gar nicht so wichtig sind. Dafür schauen wir uns Stimme und Sprechen in anderen Situationen an. Das ist ein unfassbar spannender Prozess, der alle Ebenen des Menschen (Körper, Gedanken, Gefühle, Handlungen) mit einbezieht.

Außerdem habe ich im November an meiner Über-Mich-Seite gebastelt. Die alte fühlte sich irgendwie gar nicht mehr passend an, also habe ich neue Texte geschrieben. Und die neuen Bilder von Ingrid haben, neben einigen älteren, auch ihren Platz gefunden. Schau gerne mal rein – ich freue mich sehr über Feedback. Das Beitragsbild wirst Du dort auch wiederfinden. Das bin ich, in kleiner 😀

Was im November sonst noch so los war

  • Mit meinem Mann bin ich nach Gütersloh gefahren, um ein Konzert von Svavar Knútur, meinem isländischen Lieblingssänger zu hören. Ja, ich höre fast keine Musik und habe trotzdem einen Lieblingssänger 😀
  • Außerdem waren wir bei meinem Mann in der Heimat. Er hatte einen Auftritt, bei dem er einen seiner Texte vorgelesen hat 💙
  • Lena und ich haben unseren ersten Herz & Zunge Workshop an Land gezogen!
  • Ich war schon wieder erkältet. Zum dritten Mal in diesem Herbst.
  • In der Welt des Theaters habe ich eine neue Rolle ausprobiert: Licht fahren! Eine Freundin hatte mich gefragt, ob ich einspringen kann und ich hab´s gemacht.
  • Auch als Zuschauerin war ich im Theater. Die Aufführung von „The BIG Picture“ fand in der Justizvollzugsanstalt Münster statt – im Gefängnis. Das Publikum bestand zu je 50% aus Gefangenen und Besucher*innen von außen.
  • Ende November war ich für ein Wochenende bei meinen Eltern.

Das habe ich im November gebloggt

Ich fühle, also bin ich – über Gefühle in der Kommunikation. Ein Herz & Zunge Artikel, juhu! Unser Podcast macht zwar gerade Pause, aber ich sehe das als ideale Gelegenheit, die frühen Herz & Zunge Folgen aufzugreifen. Die sind nämlich erschienen, als es diesen Blog noch gar nicht gab. Deshalb gibt es jetzt wieder jeden Monat einen Herz & Zunge Artikel.

Wie geht es Dir? – Eine scheinbar einfache Frage. Angeregt durch eine Blogparade bin ich ins Nachdenken gekommen: Warum fällt es mir manchmal so schwer, auf diese Frage zu antworten?

Freude, Respekt, Selbstbestimmung. Meine Werte und ihr Einfluss auf meine Arbeit. Mit diesem Artikel verschaffe ich mir endlich Klarheit über meine Werte und erfinde eine Lösung für meine Schwierigkeiten beim Werte-Festlegen.

So war mein Oktober 2022 – Monatsrückblick. Beim Schreiben war ich ganz schon überrascht, was ich trotz der zähen Oktober-Müdigkeit alles auf die Beine gestellt habe. Mit dabei: meine allererste Fotosession, lernen, wie man Angebotsseiten schreibt und mein erstes Interview.

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Mein Pläne für den Dezember

Im Dezember jongliere ich beim Stadtensemble drei Projekte – das ist immer etwas anstrengend. Außerdem arbeite ich noch mit einer Kundin im Wort & Stimme Training und lerne einen neuen Interessenten kennen.

Ich nehme an der großen Blogchallenge „Jahresrückblog“ von Judith Peters teil, das bedeutet, dass wir alle zusammen einen Jahresrückblick für unsere Blogs schreiben. Am 20. Dezember – so der Plan – klicken wir auf „Veröffentlichen“.

An meiner Zimmertür habe ich ein großes Blatt Papier aufgehängt, um meine Ideen fürs neue Jahr aufzuschreiben. So richtig planen will ich erst im nächsten Jahr. Aber so habe ich schonmal einen Raum, um meine Gedanken festzuhalten, und die haben angefangen, zu fließen!

So, und jetzt freue ich mich auf das Kekse backen mit meiner Freundin und ihrem ca. 2-jährigen Sohn. Das wird mein feierlicher Abschluss für den November 🙂 Worauf freust Du Dich in den nächsten Tagen und Wochen? Magst Du es mir verraten?

In any case, ich wünsche Dir viel Ruhe und gemütliche Momente.

Alles Liebe
Deine Paula

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